Rechtliche Zwecke
Unternehmen müssen sich ständig an neue Marktgegebenheiten anpassen, um im Wettbewerb bestehen zu können. In diesem Zusammenhang werden Unternehmen gekauft, verkauft, Fusionen und Sachkapitalerhöhungen durchgeführt oder Minderheitsgesellschafter im Rahmen von „Squeeze-Out“-Regelungen abgefunden. Bei all diesen Anlässen spielt der Unternehmenswert bzw. der Wert einzelner Sacheinlagen eine zentrale Rolle. Gesellschaftsrechtliche Bewertungsanlässe sind mit einer Änderung der Eigentumsverhältnisse verbunden. Der Gesetzgeber hat in diesem Zusammenhang eine ganze Reihe von Regelungen getroffen, die dem Schutz der außenstehenden Anteilseigner dienen sollen. Im Mittelpunkt steht immer der Wert der jeweiligen Unternehmen bzw. Unternehmensanteile. Bei Bewertungen im Rahmen solcher Anlässe ist in Deutschland insbesondere der Standard IDW S1 „Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen“, sowie erforderlichenfalls die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung IDW RS HFA 10 zu berücksichtigen. Die gesellschaftsrechtlichen Bewertungsanlässe umfassen:
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Squeeze-out-Verfahren
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Übernahmen von börsennotierten Unternehmen
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Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge
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Verschmelzungen
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Spaltungen
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Rechtsformwechsel
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Sachkapitalerhöhungen
Lesen Sie dazu auch unsere Broschüre (Gesellschaftsrechtliche Bewertungen)